Dienstag, 12. April 2016

Life is better at the Sea

Sehnsucht nach dem Sommer und Meeresrauschen. Ein Wochenende in Nieuwvliet-Bad


Eine Ausflug ans Meer mach man viel so selten, dabei ist das nicht so weit. Nur 3,5 Stunden Autofahrt trennen Köln und den Nordsee oder Nordzee. Letztes Wochenende habe ich meinen Freund mit einem spontanen Ausflug überrascht, ein bisschen Sonne tanken, Meeresluft einatmen und Batterien aufladen. Es ist unglaublich wie viel positive Energie zwei sonnige Tage am Meer bringen kann, wie viel Inspiration und Ruhe....einfach die "Seele-Baumeln-Lassen". 

Nieuwvlied-Bad liegt in Seeländisch-Fladern, dem südwestlichen Zeeland in den Niederlanden

Übernachten haben wir in dem Ferienhäuschen einer Freundin, die das Häuschen in einer der Caravanaparks ab und zu für einen Aufpreis zur Verfügung stellt sowie mehrere Fahrräder, Holzgrill, Stradstuhle und so alles was man für die Strand braucht. Das Häuschen ist in Cottage Style eingerichtet, mit liebevolle Details, ich liebe es einfach! Gemütlich und sauber. 








Neben den Caravanenparks gibt es viele Camping Möglichkeiten, Hotels und Ferienwohnungen. Fahrrandverleih (und das muss man in der Niederlande unbedingt machen) gibt es bei Fletcher Hotel.

Wenn die ersten anzeichnen von Frühling da sind und die Sonne nach so vielen Wochen aus seinem versteckt raus kommt  und ein bisschen aufwärmt, dann ist die Zeit perfekt, denn wenn die Bade Season anfängt stromen alle Touristen hierher und dann ist nicht mehr so ruhig. Die Besonderheit in dieser Ecke des Nordsees sind die weiten feinsandigen Strände. Bei Ebbe bleiben am Strand ganz viele kleine Muscheln die zum Sammeln einladen. Wenn das Meer noch nicht so warm ist, ist Muschel sammeln eine ganz schöne Beschäftigung.


Bei unsere Ankunft an Freitag Abend, nach eine lange Autoreise, da wir im Stau geraten sind, sind wir direkt zum Strandpaviljoen De Boekanier, fürs Abendessen gefahren. Das gute Essen, die nette Bedienung und den Blick zum Meer machten dieser Restaurant zu unserer absolut Lieblings während der zwei Tage Aufenthalt. Und liegt nur wenige Minuten mit den Fahrräder von den Caravanapark.




Der Samstag Morgen sind wir nach Sluis gefahren, eine kleine Gemeinde der Zeeland und ca. 30 min. Fahrradweg von Nieuwvlied-Bad. Im Zentrum befinden sich viele kleine Geschäfte und Restaurants und für Fischfreunde  ist das Fischgeschäft, welches sich an der Gracht befindet ein absolutes muss. 

Da wir sehr Früh angekommen sind (vor 10 Uhr) waren die meisten Geschäfte noch zu, nach ein bisschen spazieren haben wir doch einen öffnen laden zum Frühstücken gefunden Restaurant-Teeroom Ter kade. Nach dem frühstück haben wir einen Spaziergang durch die kleine Stadt bis zum Windmühle gemacht. Dabei habe ich ein ganz nettes Geschäft gefunden, wo ich ein paar Dekoartikeln fürs zu hause in Maritim/Cottage Style gefunden habe...mein Schatz habe ich die ganze Einkäufe genannt :). 














Nachmittags haben wir dann am Strand verbracht. Mit Bierchen und Musik und ja ein bisschen haben wir auch Getanzt und Muscheln gesammelt. 








Zum feier des Tages oder besser gesagt zum Abendessen sind wir wieder nach Sluis gefahren und im Bistro Bard'eau gespeist. Monsieur hat der Entrecote und ich die Gambas grille, einfach P E R F E K T. 

Während des Essens fielt uns auf dass überall Fotos von Brigitte Bardot hängen also den Name Bard'eau (Wasser Bar) ist ein Wortspiel, erklärte uns der Kellner danach, denn es wird genau so ausgesprochen wie Bardot. Unsere letzte Station in Sluis war Cafe Jopie. Nach zwei Bier und ca. zehn Lieder aus den 80ger sind wir beim Regen los gefahren. 


Am Sonntag haben wir eine kleine Fahrradtour gemacht und bei dem Naturschutzgebiet Zwarte Polder angehalten und Vögel und Schaffen beobachten.






Zwei Tage am Meer bei Sonnenschein und man fühlt sich wie neu.

Eure Eliza




Sonntag, 11. Oktober 2015

DIY - Wandgestaltung mit Polaroidbilder


...DIY + Give away Polaroid Fotoset - Paris

Heute morgen bin ich mit dieser Idee im Kopf aufgestanden und bevor ich überhaupt gefrühstückt habe, habe ich dieses DIY in 20 Minuten erledigt!


Man Braucht:

-Kordel, ca. 1mm stark
-Mini-Wäscheklammer 
-Reißnagel
(alles in Bastelläden erhältlich )
-Schere 
-einen lehren Rahmen. Meine hier ist aus dem Flohmarkt innen Maße ca. 50x40cm
-ein Polaroid Foto Set - Paris HIER (Bilder ca. 9x11 cm)

Ruler und Bleistift 


Auf der Rückseite der Rahmenleiste (Rechts und links) mit dem Ruler ca. 0,5cm von den oberen Rahmenleiste Abstand messen und mit dem Bleistift einen Punkt auf jeder Seite setzen. Ab diesen punkt in einem Abstand ca. 11,5 cm die nächsten Punkten setzen und je nach dem wie groß der Rahmen ist weiter nach unten 11,5 cm. In meinem Rahmen gab es genug Platz für 4 Foto reihen. Wo die Punkten sind die Reißnagel stecken. Der Kordel in einem Reißnagel festbinden und zu den Nagel gegenüber spannen und noch mal festbinden. Achtet darauf dass der Kordel nicht so stark gespannt wird sonst reißt er die Nagel raus. Das so oft wiederholen bis man die gewünschte Anzahl an Reihen hat.


Dann die Bilder mit dem Mini-Wäscheklammer an den Kordel aufhängen und fertig!


Verlosung!

Heute habe ich die erste Verlosung auf meinem Blog und bin sehr gespannt wer der Gewinner wird!
Zu Gewinnen gibt es das Polaroid Foto Set - Paris, die ich für dieses DIY verwendet habe. So hier geht es los!
  
Was müsst ihr machen? Ganz einfach!:

1. Nennt eure Liebligsbild und schreibt es als Kommentar unter diesem Post oder in Facebook.
2.Wer bei Facebook oder Instagram den Link zur Verlosung Teilt, auf seinem Blog oder Pintarest verlinkt hat doppelte Gewinnchance 

3. Verwendet hierzu den Hashtag #Eat&SailAway and Markiert mich auf dem Bild

Mitmachen kann Jeder!

Ihr musst angemeldet sein um Kommentare abzugeben, um Mehrfach Lose zu vermeiden. Zur Anmeldung geht HIER

Bitte Keine Emails, es geht nur über Kommentare.

WICHTIG!

Der Gewinner wird auf dem Blog und Facebook veröffentlicht. Sollte sich der Gewinner innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.

Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 25.10.2015

VIEL GLÜCK!

Eure Eliza 

Dienstag, 8. September 2015

Soy de Cuba

...der klang von afrikanischen Trommel, spanischen Kastagnetten und kubanische Tanz!

am Wochenende habe ich meinen Freund zu unseren ersten Jahrestag zum Musical Dome in Köln eingeladen, wo der Musical "Soy de Cuba" zu sehen war. Eine der Sachen, die mein Freund und ich gemeinsam haben ist die Leidenschaft für Tanz und Musik. Die Möglichkeit meiner Kultur näher zu sein und ihn ihr näher zu bringen lasse ich nicht entgehen....

Mein Vater hat mir immer gesagt, dass meine Vorfahren Spanier waren. Daran verzweifelt ich aber jedes Mal, dass ich die kubanischen/afrikanischen Trommeln höre, ich bekommen Gänsehaut und habe dieses unglaubliche Bedürfnis nach Tanzen. Hier im Musical Dome hatte ich nicht nur dieses Gefühl sondern auch ein bisschen Heimweh, aber das ist etwas mit dem wir Auswanderer klar kommen müssen..das ist aber jetzt eine andere Geschichte.....

Soy de Cuba, ein Tanzshow von dem französischen Produzent Nicolas Ferru, erzählt die Geschichte einer jungen Bäuerin aus Pinar del Rio, die ihren Traum in Havanna Tänzerin zu werden folgt und viele Hindernisse bis zum Erfolgt überwinden musst.

Quelle: Soy de Cuba


Der Show ist aufregend und leidenschaftlich mit sehr professionellen Tänzer und Musiker. Rytmen wie Salsa, Reggeton, Lambada, Cha-Cha-Cha, Guaguanco, Flamenco unter anderem werden hier auf die Bühne getanzt und gespielt. Die Geschichte der jungen Tänzerin  ist nicht erfunden, die Hauptdarstellerin Yanetsy Ayala Morejón tanzt ihre eigene Geschichte mit Körper und Herz!

Die Show ist jetzt fast 4 Jahre Alt und war nicht nur in Köln und anderen deutschen Städten zu sehen sondern auch in Edinburg, Paris, Spanien und Italien.

Die Gruppe macht aber gerade eine Pause in Kuba und sind ab den 17. November in Deutschland zurück, also nicht verpassen!! :)


Eure Eliza




Montag, 15. Juni 2015

Casablanca Drivers

... Made in Corsica!




Normalerweise treffe ich diesen Jungs in Le Balbuzard Café in Paris beim Abendessen am Wochenende. Sie setzten an einem tisch mit deren Gitarren und spielen ein paar korsischen Lieder oder Chan Chan de Buena Vista Social Club, weil sie erfahren haben, dass ich aus Kuba komme.


Casablanca Drivers, original de Ajaccio  ist eine gut bekannte Musik Band der Musikgenre  Pop, Rock und Indi. Gestern Abend hatte ich die Freude sie in Le Bataclan in Paris live zu sehen, auf dem Emergenza Festival, wo mehrere Bands alles gegeben haben, um auf das Internationale Finale im Taubertal-Festival 2015  zu sein .... und wer ist diese Jahr im August auch mit dabei?? Casablanca Drivers!!! Die haben gestern den laden abgerockt und den ersten Platz gewonnen!!! 

Toi toi toi guys!

Demnächst zu sehen sind die entweder in Le Balbuzard oder in Festival Garorock 26, 27 und 28 Juni und im August in Deutschland 

Samstag, 13. Juni 2015

Was ich in der Pariser Metro gefunden habe!

.....oder wer sind Olga Show!



Kunst kann man in Paris quasi einatmen! Ich mag auch überall Kunst zu entdecken und glaubt ihr es oder nicht, der Metro von Paris ist voll davon! Von Werbeplakaten bis Straßenkünstler ist alles dabei.

Dieses junges Pärchen habe ich in der Metro Station République zum ersten mal gehört. Geige ist eine meinen Lieblings-Musikinstrumente und als ich sie gehört habe musste ich für eine weile zuhören. Die Musik finde ich wunderschön und habe sogar Gänsehaut bekommen!

Ein mal zu hause habe ich ein bisschen über Olga Show in Internet recherchiert. Die Geschichte hat mich sehr beeindruckt! Sie ist aus München, er ist Argentinier, beide wohnen in Berlin...ehm in Paris, haben Kinder zusammen und waren  sind den ganzen Sommer auf Tour in der Pariser Metro um ihren zweite Album zu promoten und Straßenmusikanten zu unterstützen.  

Ich finde die einfach so sympatisch! Und ich finde man sollte vllt. gute Kleinkünstler bzw. Straßenkünstler mehr unterstutzen.

Ich hoffe sehr ihr genießt das so sehr wie ich. Obwohl die live zu sehen in der Pariser Metro ist einfach unbezahlbar!

Danke Olga Show für dieses schönes Konzert!

Über den Dächer von Paris - Montmartre


Eine meiner absolute lieblings Orte in Paris ist Montmartre! Vor 100 Jahren war Montmartre ein eigenständiges Dorf, wo Künstler wie Cézanne, Van Gogh, Toulouse-Lautrec und Renoir sich niederließen. 






Die kleine Gassen, die gemütliche Atmosphäre, der Kunst, Cafes, die interessanten kleine Läden und der Blick von Sacré-Coeur über Paris machen diesen Viertel so Romantisch und Attraktiv. Kein Wunder, dass es immer so überfüllt mit Touristen ist. 

Ich habe mir vorgenommen immer nach der Schule ein Spaziergang irgendwo in der Stadt zu machen, Mein erste Spaziergang außerhalb von den Viertel Bastille war Montmartre. Eine von meine Freundinnen aus der Sprachschule begleite mich immer, wofür ich sehr dankbar bin! wir reden sehr viel, machen Fotos und versuchen unser Französisch in Bars, Restaurants und Shops zu üben. Die Franzosen sind immer sehr charmant und die mögen, wenn die Touristen sich ein bisschen Mühe geben und versuchen die Bestellungen auf Französisch zu machen. Man bekommt, ein lächeln, vllt eine kleine Korrektur der Sprache und dann sprechen sie noch ein bisschen Englisch oder sogar Deutsch.

Nach der Moto "let´s get lost" sind meine Freundin und ich durch die kleinen Gassen von Montmartre gegangen. Man sucht immer ein paar Orte, die man gerne sehen möchtet aber weicht ganz bewusst von Plan ab oder läuft ein paar mal nach links bevor man nach rechts abwiegt.





 Der Besuch von Sacré Coeur und den Blick von da oben ist ein muss! Einfach die schöne Treppe von Place Saint-Pierre bis zum Parvis du Sacré-Coeur und von da aus einfach sich zeit nehmen, auf der Treppe sitzen und den Blick bestaunen.

nach so viele Stufen waren wir ein bisschen durstig also sind wir zum Irish Pub La Virgule gegangen und einen Bier draußen in der Sonne genossen.  

Von da aus sind wir zur Rue Lepic gegangen. An der Patisserie La Galette des Moulins für eine süße Kleinigkeit angehalten und dann weiter in das Cafe des Deux Moulins wo Audrey Toutou in den Film "Der fabelhafte Welt der Amelie" eine Crème brulée genießt. Nicht weit davon steht der Moulin Rouge. 




In der 17 rue joseph-de-maistre steht ein kleinen Laden namens Tombées du Camion voll mit alten und nostalgischen Sachen! Für Künstler, Sammler, Scrapbookers...tausend Kleinigkeiten voller Geschichten. Ich liebe in solchen alten Schätze zu stöbern!


Auf dem Weg zurück zum Sacré Coeur sind wir an den Bar Prohibido  vorbei gegangen, wo die Pariser ganz gemütlich auf dem Bürgersteig die sonne genießen und dabei ein Bier trinken.




Zum Abendessen sind wir ins Le Perché du Chai in der 6 rue Lamarc an den Füße des Sacré Coeurs. Dieser Tapas bar ist die Adresse in Montmartre. Nur abends offen. Die Tapas und der Wein sind köstlich. Auf jeden Fall die Mini Burgers, den Angus mit Chimichurri, der Foie Gras und die Muscheln probieren!
































Bon journée

Eure Eliza


Outfit:
Blazer: von mint&berry, ähnlich HIER
Top: von mint&berry, ähnlich HIER and HIER
Hose: von ONLY HIER
Kette: von Accessorize HIER

Die Tasche habe ich in London vor vielen Jahren gekauft. 

Mittwoch, 10. Juni 2015

Avocado und Blutorangen: eine neue Sommerliebe


Habt ihr euch mal gefragt was Avocado mit Blutorangen zu tun haben?? Ich habe mir nicht mal die Frage gestellt!

Vor ein paar Tage als es richtig heiß in Paris war, hatte ich nur lust auf Salat zur Mittagessen als ich von der Sprachschule kam. Mein Freund meinte es gebe noch Avocado und Blutorangen im Kühlschrank und er könnte was damit anfangen.

Das Ergebnis war so lecker und erfrischend, dass ich euch unbedingt das Rezept geben wollte.



Zutaten:

-1 reife Avocado
-1 Blutorange
-ein paar frische Basilikublätter  
Zitronen-, Limetten-, Orangensaft, Balsamico Essig, Salz und Pfeffer für die Marinade.  

Die Avocado schälen und in Würfeln schneiden. Blutorangen schälen und die Fruchtfleisch von der weisen Haut sorgfältig befreien und jedenfalls in würfeln teilen. Die Basilikumblätter grob hacken. Avocado, Blutorangen und Basilikumblätter in einem Schussel geben, mit Zitronen-, Limetten-, Orangensaft, Balsamico Essig, Salz und Pfeffer marinieren. 

Ich nehme nie eine genauere Angabe für eine Marinade, mein Freund auch nicht, es läuft immer ein Bisschen nach Gefühl. Sagen wir halbe Zitrone, Limette bzw. Orangen auf die Salat pressen (aber nicht den ganzen Saft raus pressen) einen Schuss Balsamico , einfach probieren bis es einem Schmeckt und dann mit salz und Pfeffer abschmecken. 

Et voilà!




Diese Salat eignet sich als Vorspeise auch ganz gut!



Bon apétit!